Einbrüche nehmen zu – aber Sicherheit ist planbar

Im Schnitt schlagen sie in der Schweiz alle acht Minuten zu, die Einbrecher. Im Jahr 2012 meldet das Bundesamt für Statistik eine Zunahme von 16% für diesen Deliktbereich.

Die Schweiz nimmt in dieser Hinsicht einen europäischen Spitzenplatz ein. Vorsorgen ist wichtig, denn präventive Schutzmassnahmen, verbunden mit dem Befolgen einfacher Verhaltensregeln, erzielen eine grosse Wirkung. Das ist besonders jetzt aktuell, denn die Monate September und Oktober sind die Zeit der Dämmerungseinbrüche.

Die Tage werden kürzer, aber vom Sommer sind wir es noch gewohnt, Fenster und Balkon- oder Terrassentüren offen stehen zu lassen. Die Dämmerung bietet Einbrechern eine ideale Deckung, um ungesehen und schnell in ein Haus oder eine Wohnung einzudringen. Und zudem kann einfach festgestellt werden, ob jemand zu Hause ist oder nicht, weil um diese Zeit bereits wieder Licht in den Wohnräumen benötigt wird. Die Zahl der Einbruchdiebstähle lag im Jahr 2012 mit 61’128 um 16% über dem Vorjahr (Quelle: Bundesamt für Statistik). Mit knapp 12% ist die Aufklärungsquote bei diesen Delikten besonders tief.

Wie wichtig die Prävention von Einbrüchen ist, zeigt eine Studie des Deutschen Forums für Kriminalprävention (2004): Eine Opferbefragung zeigte auf, dass vor einem Einbruch 93% der Befragten sich gerne in ihrer Wohnung aufhielten, nach der Tat war es nur noch jeder Dritte. Der Einbruch in den Intimbereich des häuslichen Wohnens erschreckt oftmals tief und lang anhaltend und geht teilweise soweit, dass die Opfer das Haus oder die Wohnung aufgeben und umziehen.

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